Mein schlimmstes Jahr – Jahresrückblick 2022

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Eigentlich schreibt man Jahresrückblicke ja im Dezember oder zumindest ganz zu Jahresbeginn. Für meinen extra-epischen Jahresrückblick 2021, habe ich mir sogar mit Judith Peters und ihrer Jahresrückblog-Challenge besonders viel Zeit und Ruhe genommen. Ich fing nach der Elternzeit gerade erst wieder an, Arbeitsluft zu schnuppern. Und ich habe mir den Spaß einfach gegönnt, zu schreiben, zu rekapitulieren und auch mein Profil auf Instagram zu starten, dem ich mich zuvor viele Jahre  (genau eben aus Zeitmangel 😉) verweigert hatte.

Aber genau genommen passt es ziemlich gut zu 2022, dass es auch in diesem Punkt halt nicht so läuft, wie es soll. Im Titel steht’s ja schon: mein schlimmstes Jahr. Und dazu muss ich sagen, dass ich Superlative wirklich nicht leichtfertig verwende. Der kleine Perfektionist in mir hat da eine gewisse Abneigung. Aber ja, ich glaube, ein Jahr, das mich so intensiv an meine Grenzen – und sehr oft darüber hinaus – gebracht hat, hatte ich bisher einfach noch nicht. Und das meine ich leider auch nicht im guten Sinne à la Komfortzone erweitern und mit seinen Aufgaben wachsen. Nein, es ging mir über weite, weite Strecken wirklich ziemlich mies.

Trotzdem möchte ich nun – etwas verspätet – noch die Gelegenheit des Jahreswechsels nutzen, um zu reflektieren und 2023 zu planen. Nicht ganz so episch wie beim letzten Mal, aber trotzdem seeeehr weit entfernt von kurz.😆

Meine Pläne für 2022 und was daraus geworden ist

Obwohl ich es liiiiebe, Listen zu schreiben, Pläne zu machen, Strukturen zu entwickeln, bin ich leider ziemlich schlecht darin, mich auch wirklich daran zu halten. Meist entscheide ich spontan dann doch etwas ganz anderes. Das ist schon ewig so und war kein allzu großes Problem, als ich noch keine Kinder hatte. 2022 kam dann aber immens erschwerend hinzu, dass der Alltag mit Kleinkind-Zwillingen (nun zum Jahreswechsel 2,5 Jahre alt) und ohne familiäre Unterstützung ohnehin zu wenig Zeit bietet und auch EINFACH. NICHT. PLANBAR. IST. PUNKT. Und der Rest der Welt mit Corona, Krieg und vielen belastenden Krisen potenzierte das Ganze natürlich noch. Das Ergebnis waren Chaos hoch drei inklusive weniger Erfolge und viel Scheitern. 😟

1) Welche Jahresziele ich geschafft habe

  • Viel Zeit mit meinen Zwillingszwergen. 💕
  • Ein neues Corporate Design erstellen zu lassen mit Logo, Farben und Schriften.
  • Endlich ein professionelles Fotoshooting mit der großartigen Personal Brand Fotografin Xenia Bluhm.
  • Eine Schreibgruppe mit meinen drei wunderbaren Kolleginnen Stefanie Taschinski, Inga Marie Ramcke und Franziska Biermann zu gründen.
  • An mehreren großen und kleinen Schreibseminaren teilzunehmen, zum Beispiel beim liebenswert-begnateten Flix und beim fulminant-beeindruckenden Alan Watt.

2) Und was ich alles nicht geschafft habe

  • Die Zeit mit meinen Kindern ausreichend zu genießen und meinen eigenen Ansprüchen als Mama zu genügen.
  • Ein Haus zu bauen oder auch nur den Bauantrag zu stellen.
  • Die neuen Fotos, das Logo und das neue Design auch tatsächlich auf meiner Website, in meinen Mails, auf Social Media und anderswo zu integrieren und zu nutzen.
  • Meinen Beckenboden zu stabilisieren und wieder mit dem Sport anzufangen.
  • Meine Website zu überarbeiten.
  • Wieder mehr zu bloggen.
  • Meinen Newsletter wiederzubeleben.
  • Auch nur annähernd so viele Kinderbuchkonzepte und -manuskripte zu schreiben, wie ich vorhatte.
  • Den geplanten Ratgeber über das Kinderbuchschreiben zu verfassen.
  • Mein Angebot rund um Schreibberatung und -coaching richtig zu entwickeln und zu promoten.
  • Das Gefühl zu erreichen, dass ich meinem Jahresmotto „leuchtende Bücher“ tatsächlich einigermaßen gerecht werde.
  • Das Gefühl zu haben, dass ich überhaupt irgendwem oder irgendwas gerecht werde.
  • Mental stabil und resilient zu bleiben.

(Ja, ja, ich weiß, es war eh alles viel zu viel. Aber es hätte alles so Spaß gemacht und wäre so spannend gewesen … Du erkennst das Problem … 😉)

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Määähh …

Mein Jahresrückblick 2022

1) Eigentlich fing das Jahr gut an …

Bis in den Februar hinein hatten mein Mann Sven und ich noch Elterngeld-Bonus-Monate. Das ist eine optionale Übergangszeit von der bezahlten Elternzeit in den normalen Alltag, bei der beide Partner („damals“ noch) zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten. Das klappte super. Die Kinder gingen täglich 5 Stunden in die Kita und waren mehr gesund als krank. Am Nachmittag kümmerte sich manchmal Sven, manchmal ich mich um sie. Ich hatte genug Zeit und das Gefühl, tatsächlich Sachen geschafft zu bekommen.

Ich begann ein großes, umfassendes Programm, um meine Website grundlegend zu überarbeiten und überhaupt meine Selbstständigkeit nochmal hübsch solide und rundherum durchdacht aufzustellen. Außerdem wurde ich spontan Mitglied in einer Gruppe der wunderbaren Cordula Natusch, in der jedes Mitglied in 2022 ein Expertenbuch schreiben wollte. Ich hatte schon lange überlegt, mal einen Ratgeber übers Kinderbuchschreiben anzugehen. Und als sich diese Gelegenheit bot, bekam ich so richtig Lust, sie beim Schopf zu packen. Ich war am Anfang zwar zögerlich, ob die Zeit dafür reicht, aber mehrere Wochen lief es ganz wunderbar, also legte ich mich fest, das schaffen zu wollen.

Ja, nach über 1,5 Jahren Babypause war ich ziemlich ausgehungert. Ich wollte schreiben, brainstormen, recherchieren, überlegen, austüfteln, kreieren und überhaupt machen. Ich war voll motiviert, hatte Spaß und bekam gute Rückmeldungen.

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Hach, 2022 fing so vielversprechend an …

2) … doch dann …

Ich glaube, es fing vielleicht Anfang/Mitte Februar an. Zuerst waren die Kinder krank. Irgendwelche Kita-Viren. Typisch. Dann war ich selbst krank. Klar. Dann startete Russland seinen furchtbaren Angriffskrieg gegen die Ukraine, der ohnehin alles sinnlos erscheinen ließ (und lässt). Parallel tröpfelte Corona durch die Kita und wir behielten die Kids Woche um Woche freiwillig zu Hause, um sie zu schützen. (Aus heutiger Sicht vielleicht schwer vorstellbar. Aber zu der Zeit waren die Unsicherheit und der Respekt vor Corona größer. Die Kinder waren kleiner. Und ihr Kita-Anfang war ja auch noch gar nicht so lange her.)

Letztlich waren sie fast 6 endlose Wochen nicht in der Kita. Was noch wenige Monate zuvor normal gewesen war, war inzwischen wahnsinnig anstrengend. Sven arbeitete wieder Vollzeit und musste Kinderkranktage und Arbeitsverpflichtungen abwägen und abwechseln. Ich war auch schon wieder eingebunden, wollte und musste weiter arbeiten. Und so versuchten wir, das alles irgendwie unter einem Hut zu jonglieren. Leider hakte die Realität genauso wie die Redewendung.

Wir haben es trotzdem irgendwie gemeinsam geschafft. Aber wir haben beide ziemlich geschnauft. Und am Ende der 6 Wochen waren wir definitiv urlaubsreif. Leider waren aber nur die Berge aus liegengebliebener Arbeit in Sicht. Und die zu erklimmen, bot wiederum nur Ausblicke auf Berge aus liegengebliebener Hausarbeit. Puh, wie holt man das wieder auf? Ich weiß es ehrlich gesagt bis heute nicht.

3) Zwischendurch Lichtblicke

a) Unsere Schreibgruppe

Klar, zwischendurch passierten auch einige tolle Dinge. Zum Beispiel gründeten meine drei wunderbaren Elbautoren-Kolleginnen Stefanie Taschinski, Inga Marie Ramcke, Franziska Biermann und ich eine gemeinsame Schreibgruppe. Seitdem treffen wir uns alle ein bis zwei Monate und besprechen reihum je ein Projekt oder Anliegen. Wir brainstormen und diskutieren über neue Buchideen, Plotprobleme, Figurenentwicklung, Fragen der Gendergerechtigkeit und politischen Korrektheit, Kommunikation mit Verlagen, Karrierestrategie, Präsenz auf Social Media und vieles, vieles mehr.

Unsere Treffen sind immer wieder hoch spannend! Und zugegeben: Es schüchtert mich regelmäßig ein bisschen (und manchmal sogar gehörig 🤣) ein, mit so großartigen, erfolgreichen Kolleginnen am Tisch zu sitzen. Und mein Imposter Syndrome (also die irrationale Angst, irgendwann als unfähige Schaumschlägerin enttarnt zu werden) will auch direkt eine Party feiern. Trotzdem tut es insgesamt einfach wahnsinnig gut, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, wertvolle Ratschläge und Denkanstöße zu erhalten und Mut zugesprochen zu bekommen. An dieser Stelle also noch einmal mehr ein Doppeldecker-Dankeschön an meine brillianten Mitstreiterinnen! 💖

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Unsere Schreibgruppe ist ein phänomenales Team: die Kinderbuchautorinnen Franziska Biermann, Katharina Mauder, Stefanie Taschinski und Inga Marie Ramcke (v.l.)

b) Schreib-Coachings und Beratungen

Zwar habe ich 2022 mein Beratungsangebot nicht in dem Maße ausgebaut, wie ich es vorhatte. Aber ich habe doch einige Autorinnen und Illustratorinnen bei ihren spannenden Kinderbuchprojekten unterstützt und dafür auch stets richtig tolles Feedback erhalten. Zum Beispiel:

Katharina hat mich bei meinem absoluten Herzensprojekt unterstützt. … Danke für dieses kompetente Lektorat und das hervorragende Feedback! Jederzeit gerne wieder!
Jenny Turbanska, Influencerin bei Kompetente Kinder
… Ich fühle mich nach deinem Coaching richtiggehend erleichtert und habe sehr konkret vor Augen, welche Schritte ich als nächstes gehe. Vielen Dank dafür!
Katja Baltzer, deutsche Autorin in Ecuador
Die Zusammenarbeit mit Katharina ist spannend und bereichernd und ich genieße unser Ideen-Pingpong, aus dem immer wieder interessante Impulse resultieren. … Vielen Dank an dich, Katharina!
Claudia Burger, Lehrerin, Lerncoach und Autorin
… Ich habe in Katharina eine ausgesprochen sympathische und professionelle Partnerin gefunden. Sie hat mir in der Weiterentwicklung und Aufbau meiner Geschichte ausgesprochen geholfen. …
Athena Assadi Moghaddam, Ärztin
… Ich hoffe, ich kann Dir irgendwann davon berichten, dass meine Geschichte veröffentlicht wird. Dann erhält Du auf jeden Fall einen Platz in der Danksagung! 😀
Iris Genenz, Kinderbuchautorin, -illustratorin und Familienbloggerin

Hach, das sollte ich echt öfter lesen. Geht runter wie Öl und lässt das Imposter Syndrome ein klitzekleines bisschen zur Seite flutschen. 😅 Die Vollständigen Feedbacks findest du übrigens bald ebenfalls auf der Website.

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Gemeinsam das Beste aus deinem Kinderbuchmanuskript herauskitzeln! 🙂

c) Einmal neu: Logo und Fotos

Und mit „neu“ meine ich zum ersten Mal. Denn obwohl ich schon seit fast 12 Jahren nebenberuflich und seit 6 Jahren hauptberuflich selbstständig bin, hatte ich noch nie ein Logo oder professionelle Fotos. Klar, Ersteres ist nicht zwingend. Letzteres als Autorin mit Autogrammkarten und Ähnlichem aber doch sehr wünschenswert. 😉

Naja, bisher habe ich mich halt durchgemogelt, oft tatsächlich sogar mit Selfies. 🤣🫣 Aber zu meinem 5-jährigen Business-Jubiläum habe ich mir selbst geschenkt, mich auch in der Außenwirkung endlich mal mehr zu professionalisieren. Ich habe also mit Jenny Jensen gemeinsam Logo, Farben und Schriften entwickelt. Und mit Xenia Bluhm habe ich einen sehr schönen und spaßigen halben Fototag verbracht. Mit allen Ergebnissen bin ich rundherum zufrieden. Was denkst du? Wie gefällt dir die Ausbeute?

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So viele tolle Bilder, dass die Auswahl jedes Mal schwer fällt! 💖

d) Meine großartigen Netzwerke

Ein immerwährender Lichtblick in meiner Selbstständigkeit, ja, ein richtiggehender Leuchtturm in der Brandung, sind seit jeher meine fulminanten Netzwerke: der Texttreff, die BusinessMoms, die Schreibwelt, die Solheldinnen und allen voran die Elbautor*innen.

Auch wenn ich seit der Geburt unserer Wirbelwinde NOCH seltener schaffe, in den diversen Foren oder gar bei Veranstaltungen vorbeizuschauen, so ist doch das bloße Wissen, dass es diese Netzwerke gibt, schon ein Segen. Ich weiß, dass ich jederzeit eine Frage stellen oder mir auch still und leise ganz viel Weisheit in einem Forum zusammenlesen kann. Ich weiß, dass ich bei jeder Live-Veranstaltung mit offenen Armen und von vielen lächelnden Gesichtern empfangen werde, ganz egal, wie lange ich nicht da war. Ich weiß, dass ein spontaner Kaffee mit einem Mitglied eines dieser Netzwerke mit seeeeehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Vergnügen wird.

Und neben all diesen Gewissheiten habe ich auch schon jede Menge Aufträge und sogar den einen oder anderen Stammkunden über diese Netzwerke gefunden. Von Inspiration, Motivation und Zugehörigkeitsgefühl ganz zu schweigen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass meine Dankbarkeit weiter reicht, als ich selbst von den Gipfeln der Liegengebliebene-Arbeit-Berge aus gucken kann. 😄🥰

4) Ein Urlaub ohne Erholung

Ich hab ja oben erzählt, dass Sven und ich schon im April ziemlich urlaubsreif waren. Und Ende Mai sollte es dann endlich so weit sein: Wir flogen für fast drei Wochen nach Portugal. Auch wenn wir unseren ersten Flug nach Jahren sehr zögerlich buchten: Wir wollten nach mehreren verregneten Urlauben einfach mal wieder Sonne satt. Wir träumten von entspannten Tagen am Strand, ein bisschen Wandern, ein bisschen Kultur und viel gutes Essen in einem der kinderfreundlichsten Länder Europas.

Tja, Sonne und gutes Essen gab’s meistens. Kinderfreundlich war es auch einigermaßen. Nur leider waren unsere beiden Krawallos mit knapp 2 Jahren in einer denkbar schlechten Phase für Urlaub. Wir waren die halbe Zeit damit beschäftigt, den kleinen Tiger davon abzuhalten, lachend auf eine Straße zu rennen, und die kleine Bärin bei einer ihrer plötzlichen „Tschüss“(= Ich erkunde jetzt – ja, jetzt sofort! – die Stadt“)-Ansagen zu begleiten. Die andere Hälfte der Zeit trockneten wir Tränen und begleiteten Wutanfälle. Auf die Zwillingszwerge alleine aufzupassen (sodass der andere Elternteil z.B. in den Supermarkt gehen oder auch mal Zeit für sich haben konnte), war an den meisten Tagen nicht ohne Nervenzusammenbrüche auf allen Seiten möglich. Und der Rückflug besorgte dann auch den Rest, sodass wir zwar sonnengebräunt, aber leider quasi ohne merklichen Erholungsgewinn zurückkehrten.

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Nicht nur der Urlaub, mit Zwillingszwergen ist natürlich das ganze Jahr ausgesprochen bunt und trubelig und Pausen kommen chronisch viiiiiiiiieel zu kurz.

5) Ein Grundstück ohne Haus

Immerhin brauchten wir die Erholung nicht für irgendwelche beginnenden Bauarbeiten oder gar einen Umzug. Vielleicht hast du es mitbekommen? In der Baubranche hat sich so gut wie jede denkbare Variable zum Schlechteren gedreht: Die Bauzinsen sind massiv gestiegen. Die Förderungen für energieeffizientes Bauen fallen weg. Das Baukindergeld ist auch schon vor einem Jahr weggefallen. Die Rohstoffe sind knapp und oft mit langen Wartefristen. Die Kosten sind gestiegen. Etc. etc.

Obwohl wir also ein Grundstück besitzen, haben wir es bisher nicht geschafft, dieses bewohnbar zu machen. Stattdessen sind wir ständig mit Abwarten, Abwägen und Abspecken des Entwurfs auf ein Minimum zugange. Mal schauen, wie das so weitergeht und ob wir es je schaffen, in die eigenen vier Wände zu ziehen. (Und ob es für mehr als eben diese vier Wände reicht. 🤪)

6) Eine Selbstständige ohne Erfolge

Man sagt ja, das Elternsein hält einem den Spiegel vor. Das stimmt auf jeden Fall. Und eine Sache, die ich über mich gelernt habe, ist leider, dass mir der Arbeitsrhythmus als Mama so gar nicht liegt. Vormittags, 3-, 4- oder vielleicht mal 5-Stunden-Häppchen und dann mit dem Glockenschlag abbrechen und die Kids abholen? Puh, als Morgenmuffel, Nachteule, Prokrastinationskönigin und Marathon-Arbeiterin echt nicht meins! Zum einen bin ich vormittags tendenziell müde, und zum anderen schleiche ich um große Aufgaben erst ewig drumherum. Und wenn ich mich dann endlich dransetze und so richtig warmlaufe, muss ich aufhören und warten, bis ich abends oder am nächsten Tag wieder mit Drumherum-Schleichen beginnen kann. Juhuu!

Ganz ehrlich? Rein beruflich sehne ich mich oft nach den Zeiten zurück, als ich einfach mal ganze Wochen in 10-, 12- oder auch mal 14-Stunden-Schichten durcharbeiten konnte und so richtig viel geschafft bekam. Dann fiel nämlich auch das leidige Heranschleichen an eine Aufgabe weg. Denn ja, ich komme zwar langsam ins Tun. Aber wenn ich mal drin bin, kann ich mich quasi ewig konzentrieren. Aber als Mama? Pustekuchen! Da ist Konzentration ja schon seit den ersten Schwangerschaftsanzeichen ein Fremdwort. 😅

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Konzentriertes Durchpowern? Pustekuchen!

Leider kann mein innerer Schweinehund bei lustigen Arbeitstricks à la „eat the frog“ aber auch nur leise lächeln. Also komme ich ständig nur im Schneckentempo voran und die Erfolgserlebnisse bleiben entsprechend selten. Vor allem habe ich in 2022 tatsächlich trotz dutzender Ideen und heeren Zielen so gut wie keine neuen Manuskripte fertiggestellt. Richtig bitter!! Als Frust- und Ersatzhandlung habe ich dann einfach viel auf Instagram gepostet. Das gab mir wenigstens die Illusion etwas zu schaffen und fertigzubekommen. Und gute Rückmeldungen gab’s ja auch. Leider keine, von denen ich leben kann, also habe ich das wieder reduziert.

Und jetzt würde ich gerne erzählen, dass ich letztlich eine bahnbrechende oder wenigstens vielversprechende Lösung gefunden habe. Stimmt aber leider nicht. Stattdessen blieben grob geschätzt zwei Trillionen angefangener Projekte nach weiteren vielen, vielen Kind-Krank-Wochen, einem Urlaub und diversen Verpflichtungen unfertig liegen. Und ich bringe es noch nicht übers Herz, den Projekten und mir selbst beizubringen, dass vorerst keine Powerphasen kommen werden, um sie mal alle wegzuschaffen. Stattdessen arbeite ich in mikroskopischen Ameisenschrittchen an meiner Disziplin und an der Dressur des Schweinehundes. Außerdem will ich mir dieses Jahr eine Accountability-Partnerin suchen, um quasi selbst Abgabedruck erzeugen. Der wirkt bei mir nämlich meistens Wunder. 🤩

7) Glück im Unglück: Ein Therapieplatz

Es war also gefühlt jeder Bereich meines Lebens und auch der Welt irgendwie schwierig, herausfordernd, anstrengend, frustrierend, deprimierend. Ach ja, mein Beckenboden war leider auch weiterhin nicht für anspruchsvollere Aktivitäten zu brauchen. Also auch kein sportlicher Ausgleich für all den Mist.

Hinzu kam, dass unsere Zwillingszwerge über viele, viele Monate extreme Papakinder waren. Beim kleinen Tiger war das zwar normal. Bei der kleinen Bärin aber neu und trotz allem rationalen Verständnis doch sehr verletzend für mich. Es blieb also kaum noch etwas übrig, aus dem ich irgendeine Form von Bestätigung ziehen, wo ich meine Batterien auftanken oder Erfolgserlebnisse verbuchen konnte. Ich wurde immer trauriger, demotivierter, hoffnungsloser. Alles Anzeichen für Burnout.

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Manchmal gibt einem das Leben so viele Zitronen, dass die Limonadengläser einfach nicht ausreichen …

Immerhin hat es im Gegensatz zu vielem anderen dieses Jahr erstaunlich gut und schnell funktioniert, einen Therapieplatz zu finden. Da hatte ich angesichts des durch Corona massiv angestiegenen Bedarfs wirklich sehr, sehr großes Glück! Und die Psychologin bestätigte dann auch meinen Verdacht: mittelschwere depressive Episode (worunter eben auch das fällt, was gemeinhin als Burnout bekannt ist). Gar nicht so leicht zu verdauen, diese Diagnose, wo ich mich doch immer für ziemlich hart im Nehmen und resilient gehalten habe. Auch nicht leicht, sie hier öffentlich zuzugeben. Aber ist nunmal so, und ich spiele ja generell nicht so gerne mit bei Tabuisierungsspielchen. Dann lieber Schattenwetthüpfen … 🫠

8) Private Durststrecken und kleine Oasen

Der Therapieplatz kam dann auch zur rechten Zeit. Denn wie ihr alle wisst, spielt die Welt weiter völlig verrückt. Und sobald ich darüber nachdenke, wird mir richtiggehend körperlich schlecht. Zudem hatten zwar ohnehin viele Familien im letzten Quartal 2022 mit der Post-Social-Distancing-Virenflut zu kämpfen. Bei uns fing das allerdings schon Mitte des Jahres an. Kein Scherz: Von August bis Anfang Dezember waren unsere Kinder mit recht verblüffender Regelmäßigkeit jede zweite Woche krank zu Hause. (!!) Ich weiß gar nicht, was ich dazu noch schreiben soll, außer noch mehr Ausrufezeichen dranzuhängen. Echt mal! Die HÄLFTE der Zeit. Für fast 4 MONATE!!!! Und zwischendurch natürlich ich selbst auch noch. Unter anderem zum ersten Mal mit Corona.

Nee, wenn ich das so schreibe, frage ich mich, warum ich die letzten Tage eigentlich versucht habe, 2023 zu planen. Aber ich sollte wohl eher die positiven Seiten sehen: Immerhin waren es vor allem grippale Infekte und so gut wie kein Magen-Darm wie bei vielen anderen (toi toi toi). Und immerhin haben sich die Kids immer sehr schnell beieinander angesteckt und sich nicht auch noch mit krank- und gesundsein abgewechselt. Danke dafür! 😘

Und selbst zwischen all diesen herausfordernden Wochen steckten noch total schöne Momente: Wir haben zum Beispiel eine knappe Woche Urlaub auf einem Familienbauernhof auf Fehmarn verbracht, der so großartig kindgerecht ausgestattet war, dass wir hier tatsächlich ein klitzekleines bisschen Ruhe und Entspannung gefunden haben. 😍

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Tierefüttern, Ponyreiten, Stockbrot, Trettraktoren, Kettcars, Trampolin … — Was will man mehr?!

Außerdem ist es natürlich ungemein spannend und täglich herzerwärmend, wie rasant sich die Kinder entwickeln, sich ausprobieren, sich behaupten. Wie sie nach den Rollern nun auch die Laufräder erobern, wie sie sprechen lernen, mit welcher Hingabe sie spielen, wie gewissenhaft sie aufeinander aufpassen und wie sie gemeinsam und jede:r für sich die Welt unsicher machen. Sie dabei begleiten zu dürfen, ist schon etwas verdammt Besonderes und Wertvolles! 🥰🥰🥰

Und eine gute Entschuldigung für kreatives DIY-Austoben sind die süßen Mäuse ebenfalls! 😁🤩

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Nach einem großen Activityboard, Berliner Hockern und Verwandtenbüchern gab es in diesem Jahr ein Kirschkernkissen, Schneckenbänder, eine Wimpelkette, Halstücher und eine Garderobe. 💕

9) Hallo Hambuch, (Weihnachts-)Lesungen und ein Besuch vom NDR

Auch beruflich gab es zuletzt noch einige Highlights. Im September haben zum Beispiel die Elbautor*innen und das Kinderbuchhaus Altona die Hallo HamBUCH organisiert, ein Branchentreffen für Hamburger Multiplikator:innen rund ums Kinder- und Jugendbuch. Und lass mich dir ein Geheimnis verraten: Es hat mich unglaublich nervös gemacht, vor dem Publikum aus über 200 Fachleuten auf die Bühne zu gehen und mein Vorlesebuch „Theo von Tanningen. Ein Weihnachtsbaum hat Lampenfieber“ (ja, hihi) vorzustellen. So nervös, dass ich kurz davor war einfach abzusagen. Aber nach gutem Zureden meines Mannes (danke!) bin ich dann doch über diesen beängstigend großen Schatten gesprungen und es hat sich gelohnt! Ich war total zufrieden mit meiner Buchpräsentation. Ich habe gute Rückmeldungen bekommen. Und die Bücherhalle Altona, eine der größten Stadtteilbibliotheken hier in Hamburg, hat diesen Auftritt sogar zum Anlass genommen, eine Weihnachtslesung bei mir zu buchen. Hach, auf all das bin ich immer noch ganz schön stolz! ☺️

Bei der Bücherhalle Altona darf ich übrigens bald noch ein weiteres Mal lesen. Der Arbeitskreis Lesekompetenz Altona hat mich nämlich in 2022/2023 gebucht, um bei jedem Mitglied eine Lesung zu halten. Eine Ehre, die noch dazu ziemlich großen Spaß macht, denn zum Arbeitskreis gehören viele großartige Bücherorte, zum Beispiel 4 Bücherhallen, das BücherParadies Iserbrook, die BüBa und das ronommierte Kinderbuchhaus Altona.

Und nicht nur durch Altona durfte ich in einer kleinen Lese-Tour reisen. Alleine im November und Dezember hatte ich 15 Lesungen und Workshops überall in Hamburg. Und sie waren tatsächlich durch die Bank alle ziemlich wunderbar! Aufmerksame, neugierige Kinder, spannende Gespräche, strahlende Augen, nette, engagierte Erwachsene, gutes Feedback. Ja, runderum richtig toll! Da beginnen dann auch meine eigenen Augen jedes Mal ziemlich zu strahlen! 😍

Und der krönende Abschluss war dann bei meiner allerletzten Lesung am 4. Adventssonntag (übrigens meinem Hochzeitstag! 🥰❤️) ein Besuch des NDR Heute Journals. Diese finale Lesung war nämlich Teil des großen Elbautor*innen Adventskalenders „Buchstäblich live“, bei dem jeden Tag irgendwo in Hamburg eine Elbautorin oder ein Elbautor eine mini-Lesung verschenkt hat. Meine fand auf dem Weihnachtsmarkt am Tibarg in Hamburg Niendorf statt, und den hübschen Bericht könnt ihr aktuell noch auf der Seite des NDR anschauen. Ganz am Anfang bei Sekunde 0:03 bin ich zu sehen. Und dann wieder ganz am Ende ab ca. 27:35. Und auch wenn die Lesung dank des WM-Endspiels etwas kleiner ausfiel als gehofft (wer hätte das auch ahnen können?! 😅), war das wirklich ein schöner Abschluss für ein Jahr, das mir sicherlich lange im Gedächtnis bleiben wird …

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Ein paar Eindrücke aus dem schönen Beitrag des NDR Heute Journals von meiner Kinderbuchlesung für unseren Elbautoren Adventskalender „Buchstäblich live“.

Mein Jahr 2022 in Zahlen

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Mein Instagramprofil ist der einzige Ort, wo das neue Design inzwischen eingeführt ist. Und damit zu spielen, macht mir immer wieder großen Spaß! 💖

Was wartet 2023 auf mich?

  • Tja, nach so einem sch… Jahr kannst du dir vorstellen, dass 2023 an oberster Stelle Selbstfürsorge und Kürzertreten steht. To-do-Liste reduzieren. Weniger Stress. Weniger Perfektionismus. Mehr Lebensqualität. Mehr 80:20. Größere zeitliche Flexibilität, um die Kind-Krank-Wochen auszugleichen und auch mal Durchatmen zu können.
  • Mehr Leichtigkeit, Genuss und Freude. Mehr Nein zu Aufgaben, die gerade einfach nicht dran sind. Mehr Ja zu meinen süßen Mäusen.
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Alles eine Frage der Perspektive!

  • Mit der Therapie weitermachen und mit dem inneren Schweinehund ringen (und ihn manchmal auch einfach in Frieden lassen).
  • Trotzdem hätte ich ganz gerne eine Accountability-Partnerin, um mit manchen Aufgaben mal etwas schneller in die Puschen zu kommen.
  • Dazu gehören diverse Buchprojekte, die Überarbeitung meiner Website und das Umsetzen meines neuen Corporate Designs inklusive Logo, Farben, Schriften und neuen Fotos.
  • Meinen Beckenboden endlich, endlich wieder fit genug für Sport kriegen.
  • Außerdem habe ich 2023 wieder Lust auf Lesungen und Workshops mit tollen Kindern.
  • Wer weiß, vielleicht startet ja endlich unser Hausbau?
  • Mein Motto für 2023 heißt auf jeden Fall „Frieden“, denn davon kann ich selbst und können wir alle wirklich jede Menge gebrauchen! 🕊🌱🌳

Danke, dass du diesen langen, langen Artikel gelesen hast. Ich hoffe, du hattest Spaß damit. Was hat dich am meisten überrascht? Was brennt dir unter den Nägeln loszuwerden? Wie ging es dir selbst in 2022? Top oder Flop? Schreib es mir sehr, sehr, sehr gerne in die Kommentare! Und ansonsten hab bitte ein wunderbares und zuversichtliches Jahr 2023 und sei lieb zu dir selbst! Ich gebe mein Bestes, es auch zu sein. 😌❤️

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12 Gedanken zu „Mein schlimmstes Jahr – Jahresrückblick 2022

  1. Steffi sagt:

    Ich fühle so so so sehr mit dir. Mein Jahr war nicht viel anders. Zu meinem riesengroßen Glück hatte ich ab März nochmal (aufgesparte) Elternzeit. Das hat mich irgendwie gerettet.
    Ich drück‘ dich unbekannterweise aus der Ferne und wünsche dir für 2023 vor allem Zeit für dich!

    • Katharina Mauder sagt:

      Liebe Steffi, ich danke dir für deine lieben Worte! Es tut wirklich gut zu lesen, dass Menschen so eine Situation und all die Emotionen dahinter nachvollziehen können.

      Die Wünsche für ein gutes 2023 kann ich nur zurückgeben. Auf dass es auf allen Ebenen ein bisschen friedlicher wird! ❤️

  2. Susanne sagt:

    Das nenne ich mal einen ehrlichen Jahresrückblick- Respekt!
    Ich wünsche Euch, und vor allen Dingen Dir, ein wunderschönes, glückliches und gesundes Jahr 2023 🍀
    Pass auf Dich auf! ❤️
    Liebe Grüße aus dem Süden

    • Katharina Mauder sagt:

      Liebe Sanne, wie schön von dir zu lesen, vielen Dank – natürlich auch für die lieben Worte und Wünsche!

      Und ja, ich lese selbst so unglaublich schlecht und ungern zwischen den Zeilen und finde es auch so dämlich, wenn ich mich mit etwas allein und noch schlechter fühle, nur weil niemand darüber redet. Deshalb ist mir alles abgesehen von Ehrlichkeit auch einfach zu anstrengend. 🤣 Aber es freut mich sehr, wenn Menschen es zu schätzen wissen. 😊

      Ich hoffe, dein Jahr war gut und dass 2023 nochmal besser wird! Ganz liebe Grüße in die alte Heimat! ❤️

  3. Eveline Baumgartner sagt:

    Liebe Katharina. Dein Jahresrückblick hat mich berührt… und zwischendurch auch zum Schmunzeln gebracht. Zu klar sind meine eigenen Erinnerungen an die Kleinkind-Kita-Zeit meiner beiden Jungs immer noch. Auch wenn sie heute 15 und 11 Jahre alt sind. Deine Schilderungen sind durch Corona und Doppelpack jedoch potenziert und ich wünsche dir von Herzen viel Frieden fürs 2023, etwas mehr Luft für dich und vor allem Gesundheit für euch alle.

    Wie mein Jahr verlief, kannst du unter
    http://www.potenziale-erkennen.com nachlesen. Ich befürchte ja allerdings, dass du dies gerne tun würdest, aber die Zeit dazu sich immer wieder in Luft auflöst 🫣

    Alles Gute Eveline

    • Katharina Mauder sagt:

      Liebe Eveline, danke dir für deinen lieben Kommentar, über den ich mich sehr gefreut habe. Berühren und zum Schmunzeln bringen klingt nach einer guten Mischung! Und deine lieben Wünsche auch! Die nehme ich sehr, sehr gerne alle für 2023. Immer her damit! 😀🥰

      Und ja, du hast es auch auf den Punkt gebracht: Gerne möchte ich deinen Jahresrückblick 2022 lesen. Aber ob ich dafür Zeit finde … Es tut aber unheimlich gut, wenn Menschen das nachvollziehen können. Lieben Dank auch dafür!

      Die und deinen großen Jungs auch alles Gute für 2023!

  4. Nora sagt:

    Ohhhh was für eine herausfordernde Zeit für dich! Danke das du darüber schreibst, dann merkt man das man nicht so alleine ist mit dem Alltag und den Anforderungen!
    Wünsche dir auf jeden Fall den Frieden! Und manches darf einfach auch mal warten, um erledigt zu werden.

    Viele Grüße
    Nora

    • Katharina Mauder sagt:

      Liebe Nora, Danke dir, das tut sehr gut zu lesen und freut mich total! Genau so ist es gedacht. Das eigene Päckchen zu tragen ist ja schon schwer genug, ohne sich auch noch allein zu fühlen mit all den Zweifeln und Sorgen, die das mit sich bringt. So schön, wenn ich da etwas geben kann! Ich wünsche dir ein gutes und zuversichtliches Jahr 2023!

  5. Aimée Riecke sagt:

    Liebe Katharina,
    ohje, was für ein Horror-Jahr für Dich! Und dann schreibst Du das aber trotzdem so zauberhaft und lustig, dass man es trotz der Geschehnisse echt gern liest.
    Ich wünsche Dir für 2023 in erster Linie Gesundheit, für Dich aber auch die Kids, damit Du Dich gut um Dich kümmern kannst!
    Wenn ich Dir bei Deinem Beckenboden-Vorhaben behilflich sein darf, weißt Du, wo Du mich findest.
    Liebe Grüße
    Aimée

    • Katharina Mauder sagt:

      Liebe Aimée, wie schön, von dir zu lesen und tausend Dank für das superschöne Kompliment und die lieben Wünsche!

      Tatsächlich habe ich mir kurz vor Weihnachten über deinen Link das RYC Onlineprogramm gekauft und hangele mich jetzt seit ein paar Tagen im Schneckentempo voran. Ich habe aber schon viel über meine falschen Angewohnheiten gelernt, auch wenn das die ja leider noch nicht ändert. Ich bin sehr gespannt, wie ich mit dem Rest des Programms klarkomme (und ob ich es schaffe dranzubleiben. – Durch den anstehenden Hausbau mit seiner herausfordernden Finanzierung versuchen wir gerade tendenziell zu sparen.). Aber ich nehme an, dass ich dich irgendwann mal behelligen werde, ob meine eigenständig vorgenommenen Umgewöhnungen denn nun überhaupt richtig sind oder so ähnlich. Klingt das sinnvoll für dich? Ich danke dir auf jeden Fall sehr für dein Angebot und hoffe, wir sehen uns bald mal bei irgendeinem Netzwerktreffen. 🙂

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